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SUMMARY:Wozu ist lernen noch gut\, wenn Künstliche Intelligenz alles weiß?
DESCRIPTION:Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende und Studierende sowie alle Interessierte und wird in Kooperation mit der Geschäftsstelle der Studienkommission für Hochschuldidaktik (GHD) durchgeführt. \n\n\n\n\nStudierende stellen sich – nicht grundlos – die Frage\, welchen Wert erlerntes Wissen im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz noch hat: Wozu noch lernen\, wenn Wissen auf Knopfdruck zur Verfügung steht? Wozu eine Aufgabe oder Hausarbeit eigenständig absolvieren\, wenn sich mit Hilfe von KI schneller ein gutes Ergebnis erzielen lässt? Hochschul- und Bildungseinrichtungen auf der anderer Seite stellen sich die Frage\, wie sie mit KI-generierten Arbeiten umgehen sollen\, wissend\, dass der Nachweis von KI-Nutzung kaum möglich ist.\nIn dem Vortrag soll über den Stand der Forschung zum Einsatz von KI im Studium und die Konsequenzen\, die sich daraus ergeben\, informiert werden. Er soll helfen\, Lehrende zu befähigen\, in kritischer Diskussion mit Studierenden Bewusstsein für die Auswirkungen der KI-Nutzung zu schaffen und Studierende befähigen\, bewusstere Entscheidungen zum KI-Einsatz zu treffen. \nNach dem Vortrag ist ausreichend Zeit vorgesehen\, um die Chancen und Risiken sowie eigene Erfahrungen zu diskutieren. \nDer Link zur Online-Veranstaltung wird rechtzeitig vor der Veranstaltung auf der folgenden Seite freigeschaltet: Wozu ist lernen noch gut\, wenn Künstliche Intelligenz alles weiß?: ZEF21
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SUMMARY:Gerechtigkeit und gesellschaftliche Ungleichheit
DESCRIPTION:Dr. Sarah Haase kommt eigentlich aus der Romanistik und beschäftigte sich in ihrer Forschung mit zivilgesellschaftlichem Engagement und sozialem Kapital. Dafür lebte und arbeitete sie mehrere Jahre in Frankreich und stellte Fragen nach dem Mehrwert von Vereinen für eine demokratische Gesellschaft und der Entstehung eines transnationalen Selbstverständnisses. Themen wie Werte\, Normen und Habitus spielten dabei immer eine Rolle. Seit ihrem Studium interessiert sie sich außerdem für ethische Themenstellungen sowie die Rolle des Glaubens in unserer Gesellschaft. 2024 war sie dann Lehrbeauftragte für das Modul Ethik und Werte und ist seit 2025 als Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Hochschule Coburg unter anderem in diesem Bereich tätig.  Vor allem Fragen nach systemischer Ungleichheit und Gerechtigkeit und kategorialen Einordnungen beschäftigen sie. Aber auch Human Enhancement und Trans- sowie Posthumanismus interessieren Sarah. \n\n\n\n\n\nSoziale Mobilität\, Umverteilung und Anerkennung in modernen Gesellschaften \n\n\n\n\nJeder kennt das Gefühl\, sich ungerecht behandelt zu fühlen. Aber warum empfinden wir das? Wer bestimmt was gerecht und ungerecht ist? Auf individueller Ebene lässt sich das vielleicht bestimmen\, aber wie verhält es sich bei systemischen Gerechtigkeitsfragen? Schon Platon und Aristoteles behandelten diese Themen und dennoch gibt es bis heute keine tragfähige Lösung Ungleichheiten nachhaltig zu minimieren. Oder doch? Hier setzt das Modul an. Wir beschäftigen uns mit der Frage\, was Gerechtigkeit bedeutet und warum gesellschaftliche Ungleichheit in modernen Gesellschaften fortbesteht. Es werden unterschiedliche theoretische Perspektiven vorgestellt\, die erklären\, wie Ungleichheiten entstehen\, sich verfestigen und legitimiert werden. Dabei geht es sowohl um materielle Unterschiede als auch um Chancen\, Anerkennung und soziale Teilhabe. Wir ordnen aktuelle gesellschaftliche Debatten kritisch ein und entwickeln so ein reflektiertes Verständnis für Gerechtigkeit und mögliche Wege zu mehr sozialer Fairness. \nTermine:\nFreitag\, 10.04.2026\, 12:30 – 16:30\nFreitag\, 17.04.2026\, 12:30 – 16:30\nFreitag\, 24.04.2026\, 12:30 – 16:30 \nECTS:\nAktive Teilnahme am Seminar sowie Lektüre\, Präsentation und Besprechung eines vorgegebenen Textes (1 ECTS)\, (benotete) Präsentation eines selbstgewählten aktuellen Themas mit Bezugnahme auf die behandelten Theorien (1 ECTS) \nEthikpunkte (EP) für das Ethikum:\n15 – 30 EP \nEmpfohlene Literatur:\nLinartas\, M. (2024). Unverdiente Ungleichheit. Hamburg: Rowohlt; Piketty\, T. (2022). Das Kapital im 21. Jahrhundert. München: C. H. Beck.; Sauer\, H. (2025). Klasse. Die Entstehung von Oben und Unten. Piper\, Fuchs-Heinritz\, W.\, & König\, A. (2014). Pierre Bourdieu (3. überarbeitete Auflage). UVK Verlag. doi.org/10.36198/9783838542331;&nbsp;\nHöffe\, O. (2010). Gerechtigkeit. Eine philosophische Einführung (4.\, überarb. Aufl.). C. H. Beck.; Höffe\, O. (Hrsg.). (2006). John Rawls: Eine Theorie der Gerechtigkeit (3. Aufl.). Akademie Verlag. doi.org/10.1524/9783050064475 \nAnmeldeschluss: Sonntag\, 29. März 2026\nUm sich anmelden zu können musst Du eingeloggt sein bzw. Dich zuvor einmalig als Studierende(r) registrieren!\nFalls der Anmeldelink hier trotz Login nicht erscheint\, muss die Seite neu geladen werden!
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SUMMARY:Wer sieht mich? Datenkompetenz für eine digitale Demokratie
DESCRIPTION:Wer sieht mich im digitalen Raum?\n\n\nBeim Einkaufen oder auf dem Weg zum Wahllokal kann ich noch erahnen\, wer mich gerade im Blick hat. Aber wie sieht es aus\, wenn ich mich im digitalen Raum bewege? Wer sieht mich da? \nMachen Sie sich auf eine digitale Entdeckungsreise. Los geht es bei Ihren persönlichen Daten-Spuren im Netz. Finden Sie heraus\, wo Ihre persönlichen Daten landen und was Sie machen können\, um weniger Spuren zu hinterlassen. \nDann weiten wir den Blick. Nicht alle Daten müssen geschützt werden. In unseren Behörden liegen viele amtliche Informationen. Diese oft ungenutzten Daten können unsere Demokratie stützen. Sie machen Entscheidungsprozesse sichtbar und bilden eine unerlässliche Basis für eine Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe.\nDaten sichtbar machen – wir wünschen viel Spaß bei der Entdeckungsreise in die Welt der digitalen Daten! \n\nAuftakt per Videokonferenz am Dienstag\, 14. April 2026\, 15.30 bis 17 Uhr\nanschließend vier Wochen Online-Phase\nAbschluss per Videokonferenz am Dienstag\, 12. Mai 2026\, 15.30 bis 17 Uhr\n\nAnmeldung über: Buchungsportal Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg – Buchung – 46/16-26 – Wer sieht mich?\, 14.04. bis 12.05.2026
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SUMMARY:Der Job als Fernsehreporter - Wirklichkeitskonstruktion und die Macht von Bildern
DESCRIPTION:Der Vortrag findet im Rahmen des Studium Generale der Hochschule Aalen statt und ist Teil des aktuellen Semesterthemas „Desinformation\, Fake News und Verschwörungserzählungen“\, das in Kooperation mit der Volkshochschule Aalen (VHS) gestaltet wird. \nBewegte Bilder sind mächtige Instrumente\, auch im Internet. Sie können überzeugen\, belegen\, aufwühlen. Aber auch falsche Fährten legen\, emotionalisieren\, aufputschen. Und sie können manipuliert werden. Ein Seminar über die Macht von Bildern und die Gefahr von Fake News in Zeiten künstlicher Intelligenz und über die Frage: wo fängt Manipulation eigentlich an? \nChristoph Ulmer ist Fernsehjournalist\, Autor und Trainer beim Südwestrundfunk (SWR). Als Chef vom Dienst im multimedialen Studio Stuttgart verantwortet er redaktionelle Inhalte und ist regelmäßig als Reporter und Autor für verschiedene Fernsehformate des SWR und der ARD tätig. Seine journalistische Arbeit umfasst unter anderem Beiträge für Informations-\, Magazin- und Verbrauchersendungen. \nNeben seiner Tätigkeit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk engagiert sich Christoph Ulmer seit vielen Jahren in der Vermittlung von Medienkompetenz und journalistischem Arbeiten. Als Referent und Trainer gibt er seine praktische Erfahrung in Seminaren und Vorträgen weiter und vermittelt Einblicke in die Arbeitsweise moderner Medien sowie in die Bedeutung von verlässlicher Information und Qualitätsjournalismus. \nDozent: Christoph Ulmer \nAchtung: Der Vortrag ist öffentlich und kann von allen Interessierten besucht werden. \nWorkload: 3 für die vollständige Teilnahme (entspricht 0\,1 CP) \nAnmeldung: Studierende der Hochschule Aalen müssen sich jedoch vorab verbindlich über das SAP-Onlineportal (SoSe26Vort06) anmelden\, damit eine Anrechnung des Workloads erfolgen kann. Für Personen\, die nicht an der Hochschule Aalen studieren\, ist keine Anmeldung erforderlich.
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SUMMARY:Brauchen wir den Staat überhaupt? Staat\, Demokratie und die Frage "Wie wollen wir zusammenleben?“
DESCRIPTION:Dozent: Dr. Frank Töpfer\nTermine: 16./23./30. April & 7. Mai\, jeweils 15:45-17:15\, Doppeltermin 21. Mai von 15:45-19:00 Uhr \nOrt: Präsenz-Seminar in Nürtingen \nDer Staat ist nicht die Lösung\, der Staat ist das Problem“\, stellte der Thüringer Kurzzeit-Ministerpräsident Thomas Kemmerich jüngst fest\, und der argentinische Präsident Xavier Milei wischt sich mit dem Staat den Hintern ab (sagt er). Libertäre Denker wollen ihn auf ein Minimum zusammenstreichen\, denn ein aufgeblähter Staat behindere die freie Entfaltung des Individuums. Anders die Kritik von der entgegengesetzten Seite des politischen Spektrums: Der Staat fördere soziale Ungerechtigkeit\, behindere die Verwirklichung von Demokratie und Menschenrechten\, sei nicht imstande\, globalen Herausforderungen zu begegnen und gehöre darum überwunden zugunsten transnationaler Institutionen\, am besten mit möglichst flachen Hierarchien oder gleich zugunsten anarchistischer Föderationen. Seine Verteidiger dagegen sehen gerade im (National)Staat den Garanten stabiler Ordnung\, demokratischer Teilhabe und Rechtstaatlichkeit; seine Auflösung zugunsten transnationaler Einheiten führe zu Entfremdung und zu Sozialtechnologie statt demokratischer Gestaltung. \nDas Seminar soll sich nach einem Blick auf wichtige Stationen der Geschichte der Demokratie- und Staatstheorie mit aktuellen Überlegungen und Entwürfen zum Verhältnis von Staatlichkeit und Demokratie beschäftigen wie dem Konvivialismus\, dem „Guten Leben für Alle“\, der Privatstadtidee und anderen. Dabei ist stets die Frage leitend: Wie wollen wir zusammen leben? \nKurzvita Dr. Frank Töpfer\nStudium der Philosophie\, Germanistik\, Soziologie und Erziehungswissenschaft (mit Erweiterung Psychologie) an den Universitäten Münster/Westf.\, Freiburg i.Br. und Tübingen.\n2000-2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universität Tübingen.\nSeit 2005 Lehrbeauftragter für das Ethisch-philosophische Grundlagenstudium an der Universität Freiburg i.Br.\n2010 Gastprofessor für Philosophie an der Staatsuniversität Rio de Janeiro (UERJ).\nSeit 2013 Lehrer für Ethik\, Philosophie\, Deutsch und Psychologie am Nürtinger Hölderlin-Gymnasium. \nKontakt: frank.toepfer@lb.hfwu.de \nAnmeldung: Wir benötigen Ihre Anmeldung bis eine Woche vor Beginn über das Webformular auf der Homepage des Studium generale. Die Platzverabe erfolgt nach Eingang der Anmeldung und Verfügbarkeit. \nMit freundlicher Unterstützung: Referat für Technik- und Wissenschaftsethik (rtwe)
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LOCATION:Hochschule für Wirtschaft und Umwelt\, Standort Nürtingen\, Neckarsteige 6-10\, CI2 206\, Nürtingen
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SUMMARY:Gemeinsam gegen Extremismus - Gefahren erkennen\, präventiv handeln
DESCRIPTION:E-Learning-Kurs mit Videokonferenzen\n\n\nUnsere Demokratie lebt von Meinungsfreiheit und Pluralismus. Diese im Grundgesetz garantierten Werte gilt es zu bewahren und zu schützen. Doch wo endet die Meinungsfreiheit und wo greifen extreme Positionen die Grundlagen unserer Demokratie an? Woran erkennen wir politisch und religiös motivierten Extremismus und was fördert sein Auftreten? Je früher wir Anzeichen für demokratiefeindliche Entwicklungen erkennen\, desto eher können wir reagieren und gegensteuern. Gibt es gar strukturelle Ursachen für extremistische Tendenzen? Und wie kann effektive Präventionsarbeit aussehen? Der vierwöchige E-Learning-Kurs hält viele Informationen für Sie bereit und bietet Möglichkeiten des Austauschs und der Beratung. \nModul 1: Was ist Extremismus? Grundlagen und Definitionen\nModul 2: Woran erkenne ich Extremismus? Anzeichen und Merkmale\nModul 3: Der Prozess der Radikalisierung. Ursachen und Merkmale\nModul 4: Gemeinsam gegen Extremismus. Handlungsoptionen der Präventionsarbeit \n\nAuftakt per Videokonferenz im Kursraum 20. April 2026\,15 bis 17 Uhr\ndanach vier Wochen Online-Phase\nAbschluss per Videokonferenz im Kursraum am 18. Mai 2026\, 15.30 bis 17 Uhr\n\n\nZielgruppe: Lehrkräfte\, Mitarbeiter:innen im Öffentlichen Dienst\, Interessierte und Betroffene\n\n\nAnmeldung unter: LANcloud
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SUMMARY:Demokratiebildung in die Hochschulen tragen – Aktivitäten an der RWU Hochschule Ravensburg-Weingarten
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe „Demokratiekompetenz fördern“ – Good-Practice-Sharing- Sessions \n\n\nIm Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft\, Forschung und Kunst Baden-Württemberg organisiert EVALAG (Evaluationsagentur Baden-Württemberg) 2025/2026 Veranstaltungen zum Themenbereich Förderung der Demokratiekompetenz im Studium. \nNach der erfolgreichen Tagung „Demokratiekompetenz im Studium stärken: Hochschulen als Wegbereiter für gesellschaftliche Teilhabe“ am 21.07.2025 in Stuttgart findet im Frühjahr 2026 eine Reihe von Good-Practice-Sharing-Sessions zum Thema statt. \nEckpunkte der Veranstaltungsreihe: \n\nEin Treffen pro Monat (März bis Mai 2026)\nDigitales Kurzformat von einer Stunde (20- bis 30-minütiger Input mit anschließendem Austausch)\nVorstellung und Diskussion konkreter Angebote und Maßnahmen zur Förderung von Demokratiekompetenz an Hochschulen\n\nHerzlich eingeladen sind alle Interessierten aus staatlichen Hochschulen in Baden- Württemberg und darüber hinaus\, insbesondere Hochschulleitungen sowie Hochschulmitarbeitende im Bereich Studienstart\, Hochschuldidaktik\, Curriculumsentwicklung\, Studiengangskoordination und Schlüsselkompetenzen. \n21. April 2026 von 13.00 bis 14.00 Uhr – Demokratiebildung in die Hochschulen tragen – Aktivitäten an der RWU Hochschule Ravensburg-Weingarten \n\nReferent:innen: Prof. Dr. Marius Hofmeister & Prof. Dr. Anna-Sophia Schwind\, RWU Hochschule Ravensburg-Weingarten\nWeitere Informationen & Anmeldung: https://campuscomm.de/networks/events/204666
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SUMMARY:Zukunft in der Multi-Krise?
DESCRIPTION:Michael Kalff studierte Erziehungswissenschaften in Freiburg und Buddhistische Philosophie in New Delhi und promovierte in Freiburg über Zukunftsfähige Wohlstandsmodelle.\, Er war Nachhaltigkeits-Forscher am Wuppertal-Institut\, danach eröffnete er ein eigenes Büro für Forschung und Entwicklung in Bildung und Gesellschaft mit Aufträgen für Ministerien\, Stiftungen\, Hochschulen. . \nMichael Kalff studied educational sciences in Freiburg\, Buddhist philosophy in New Delhi\, doctorate in Freiburg on sustainable models of prosperity. He was sustainability researcher at the Wuppertal Institute\, then founded his own office for research and development in education and society with contracts for ministries\, foundations\, and universities. \n\n\n\n\n\nOptimismus in transformativen Zeiten \n\n\n\n\nDamit etwas Neues beginnen kann\, muss etwas Altes aufhören: das industriegesellschaftliche Zivilisationsmodell („take-makewaste“) läuft ökologisch\, sozial und ökonomisch aus. Sein Ende wird als Multi-Krise erlebt\, aber eigentlich entstehen dabei Dynamik und Raum für neue\, nachhaltigere Lösungen. Im Seminar analysieren wir die „Krisen-Landschaft“ anhand des Global Risk Report (WEF) und schauen dabei nicht nur auf Risiken\, sondern auch auf bereits erkennbare Entwicklungen\, die die Limits des Planeten und gegenseitigen Abhängigkeiten in eine zukunftsfähige Zivilisation integrieren. \nTermine:\nMittwoch\, 22.04.2026\, 18:00 – 20:30\nDonnerstag\, 23.04.2026\, 17:30 – 20:45\nFreitag\, 24.04.2026\, 17:30 – 20:45\nSamstag\, 25.04.2026\, 10:00 – 19:00\nSonntag\, 26.04.2026\, 10:00 – 13:00 \nECTS:\n1 (für aktive Teilnahme) oder\n2 (für aktive Teilnahme und Buchbesprechung) oder\n3 (für aktive Teilnahme und Buchbesprechung und Vertiefung selbstgewählter Themen) \nEthikpunkte (EP) für das Ethikum:\n15 – 45 EP \nAnmeldeschluss: Sonntag\, 12. April 2026\nUm sich anmelden zu können musst Du eingeloggt sein bzw. Dich zuvor einmalig als Studierende(r) registrieren!\nFalls der Anmeldelink hier trotz Login nicht erscheint\, muss die Seite neu geladen werden!
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SUMMARY:Postfossile Freiheit. Warum Demokratie\, Umweltschutz\, Wohlstand und Frieden nur gemeinsam gelingen
DESCRIPTION:Online-Vortrag: Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt\, Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik \nZum Vortrag:\nKriege\, populistische Regierungen\, die nach Autokratie streben\, Klima- und Biodiversitätskrise – wir leben in einer Zeit tiefgreifender globaler Umbrüche. Diese Krisen treffen nicht zufällig zusammen. Sie sind miteinander verflochten\, bedrohen gar unsere Existenz. Denn fossile Abhängigkeit befeuert Autokratien\, schwächt Freiheitsrechte und gefährdet den weltweiten Frieden. Doch auch Wohlstand ist nur noch postfossil möglich. Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt\, Jurist\, Philosoph und Soziologe\, initiierte die weltweit erfolgreichste Verfassungsklage auf mehr Klimaschutz. In nie dagewesener Tiefe diskutiert er in seinem neuen\, mit dem Vortrag gleichnamigen Buch\, wie Umwelt\, Demokratie und Frieden zusammenhängen – und warum sie an uns Menschen scheitern könnten. Er analysiert\, wie wir Freiheit und Demokratie ganz neu denken müssen\, und zeigt konkrete Wege für das Gelingen einer postfossilen Gesellschaft. Auf unbequeme Fragen gibt er radikale Antworten. \nKurzvita:\nProf. Dr. Dr. Felix Ekardt\, LL.M.\, M.A. – Jurist\, Philosoph und Soziologe – ist nach sechs Jahren als Professor an der Uni Bremen seit Anfang 2009 Gründer und Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig und Berlin. Ferner ist er seit Anfang 2009 an der Universität Rostock (Juristische und Interdisziplinäre Fakultät) Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie und Mitglied des Leibniz-Wissenschaftscampus Phosphorforschung Rostock. Von Oktober 2012 bis Oktober 2015 war er zugleich Long-term Fellow am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover (FIPH). Seine Forschungsschwerpunkte sind Fragen der humanwissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung\, konkret Fragen von Transformation und sozialen Lernprozessen\, Gerechtigkeit (insbesondere Menschenrechte)\, Governance und Recht\, also Nachhaltigkeitsrecht / Umweltrecht und Nachhaltigkeitspolitik / Umweltpolitik im Sinne einer Entwicklung von Politikinstrumenten auf internationaler\, europäischer\, nationaler und kommunaler Ebene. Er initiierte die erfolgreiche Klimaklage vor dem BVerfG und bereitete diese seit 2000 wissenschaftlich vor. \nAblauf:\n19:00 Begrüßung & Einführung\, Prof. Dr. Christian Arndt\, HfWU\n19:10 Vortrag\, Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt\n20:00 Diskussion\n20:25 Abschluss und Dank \nAnmeldung:\nWir bitten um Ihre Anmeldung über das Webformular auf der Homepage des Studium generale. \nVeranstaltungsort:\nDie Veranstaltung findet online mit Zoom statt. \nFotoaufnahme: Während dieser Veranstaltung können im Auftrag der Hochschule Foto- oder Filmaufnahmen erstellt und gegebenenfalls in Publikationen oder in Online-Medien der Hochschule veröffentlicht werden.
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SUMMARY:Religion als Ressource: Was wir von religiösen Traditionen mit Konflikten lernen können
DESCRIPTION:Religionen und der interreligiöse Dialog werden im Zusammenhang mit Konflikten häufig vor allem als Problem oder sogar als Verstärker wahrgenommen. Dabei besitzen Religionen eine weitere wichtige Dimension: Sie verfügen über gewachsene Denktraditionen sowie Wert- und Handlungskonzepte\, die einen konstruktiven Umgang mit Konflikten ermöglichen. Je nach religiösem Selbstverständnis und Tradition gibt es erhebliche Unterschiede darin\, wie Konflikte betrachtet und in der Praxis bewältigt werden. So werden Konflikte je nach religiösem Blickwinkel beispielsweise als konstitutiv für das Zusammenleben angesehen und entsprechend konstruktiv und handlungsorientiert angegangen. In anderen Fällen gilt Harmonie als Tugend und Wert\, sodass Konflikte eher als Herausforderung wahrgenommen werden. \nFür diese Veranstaltung greifen wir auf Erkenntnisse aus dem Projekt „Religionen: Unterschätzte Potenziale gesellschaftlicher Konflikttransformation“ zurück. Diese haben wir in Workshops\, Expert*innengesprächen sowie Austauschformaten mit religiösen Akteurinnen und Akteuren und interreligiösen Strukturen gewonnen. Unser Fokus liegt auf der Präsentation und Diskussion konkreter Handlungsmuster\, Strategien und Erfahrungen\, die wir aus der Arbeit mit verschiedenen (inter-)religiösen Gemeinschaften ableiten konnten. \nUns interessiert der Austausch über konkrete Erkenntnisse\, Beispiele und Erfahrungen der Teilnehmenden. Gemeinsam möchten wir anhand unserer Ergebnisse und Fragestellungen diskutieren\, wie Religion als wichtige Ressource im Umgang mit Konflikten verstanden und praktisch wirksam werden kann. \nDazu wollen wir folgende Fragen anhand konkreter Beispiele erörtern: \n\nWie gehen verschiedene Religionen mit Konflikten um? Welche Werte\, Handlungsmaximen\, Rituale oder Narrative setzen sie ein? Und welche Erfahrungen haben sie damit gemacht?\nWie prägt dies den interreligiösen Dialog\, und wie werden Konflikte in diesen Strukturen verstanden und bearbeitet?\nWie können Religionen dazu beitragen\, den Umgang mit Macht und Dominanz neu zu gestalten?\n\nGemeinsam mit Ihnen möchten wir praktische Ansätze diskutieren und weiterentwickeln\, wie sich religiöse Konfliktbearbeitungsstrategien auf andere Handlungsfelder übertragen lassen – sei es in der politischen Bildung\, der Sozialen Arbeit\, der Gemeindeentwicklung oder der schulischen und außerschulischen Friedenspädagogik. \nReferierende \n\nTanja Berg arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis in den Bereichen Demokratie\, Religion und zivilgesellschaftliches Engagement. Zudem ist sie im interreligiösen Projekt „Religionen: Unterschätzte Potenziale gesellschaftlicher Konflikttransformation“ tätig. Ihr aktuelles Interesse gilt besonders der Stärkung demokratischer Handlungsmöglichkeiten und der Begeisterung von Menschen für die Schönheit eines Denkens in komplexen Zusammenhängen.\nSimon Marwecki arbeitet im Bereich der Politischen Bildung im interreligiösen Projekt Religionen: Unterschätzte Potenziale gesellschaftlicher Konflikttransformation. Er hat einen akademischen Hintergrund in der Pädagogik und der Religionssoziologie. Er ist christlich-baptistisch sozialisiert. Seit mehreren Jahren setzt er sich auch beruflich mit den Ressourcen religiöser Gemeinschaften auseinander und weiß dies sehr zu schätzen.\nBlanca Zacher arbeitet im Bereich der Politischen Bildung im interreligiösen Projekt Religionen: Unterschätzte Potenziale gesellschaftlicher Konflikttransformation. Sie ist christlich sozialisiert\, hat sich in ihrer Jugend in der Jugendverbandsarbeit und -politik engagiert und in diesem Bereich auch erste Berufserfahrungen gesammelt. Anschließend an ein Studium der Kulturarbeit studiert sie derzeit im Bereich Sozialwissenschaften und darf Studien- und Projektinhalte in Form von spannenden Fragen im Bereich der Religions- und Kultursoziologie und Demokratieforschung verknüpfen.\n\nVeranstalter: Friedensinstitut Freiburg \nZielgruppe: Fachkräfte und Multiplikator*innen der politischen Bildung\, Sozialen Arbeit\, Gemeindeentwicklung oder schulischen und außerschulischen Friedenspädagogik und Studierende \nAnmeldefrist: Die Online-Anmeldung ist bis einschl. 28.04.\, 10 Uhr möglich unter: Religion als Ressource: Was wir von religiösen Traditionen für den Umgang mit Konflikten lernen können – Evangelische Hochschule Freiburg \nDie Veranstaltung findet online per Zoom statt. Der Zoom-Link wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung per E-Mail zugeschickt.
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SUMMARY:Krisenberichterstattung in Zeiten von Desinformation – was ist echt?
DESCRIPTION:Der Vortrag findet im Rahmen des Studium Generale der Hochschule Aalen statt und ist Teil des aktuellen Semesterthemas „Desinformation\, Fake News und Verschwörungserzählungen“\, das in Kooperation mit der Volkshochschule Aalen (VHS) gestaltet wird. \nMatthias Ebert war als erster Reporter der ARD im Dezember 2024 in Syrien beim Sturz des Regimes von Machthaber Assad. Er berichtet live\, als israelische und türkische Raketen auch im nordsyrischen Kurdengebiet einschlagen. Auch danach reist er mehrmals in die Region. Für seine Dokus und Berichterstattung ist er auch auf Bewegtbildmaterial aus sozialen Netzwerken angewiesen. Wie stellt der Krisenreporter sicher\, dass dieses Material echt ist? Was sind seine Quellen\, gerade in der Live-Berichterstattung? Eine Masterclass zu journalistischer Glaubwürdigkeit im digitalen Zeitalter – gerade dann\, wenn Raketen fliegen\, Bomben einschlagen und extremer Zeitdruck die journalistische Arbeit erschwert. \nMatthias Ebert ist Reporter und Auslandsjournalist für die ARD und berichtet über internationale Krisen\, politische Entwicklungen und gesellschaftliche Themen. In seiner Arbeit ist er regelmäßig in verschiedenen Regionen im Einsatz und vermittelt fundierte Einblicke in aktuelle Ereignisse und deren Hintergründe. \nEin besonderer Schwerpunkt seiner journalistischen Tätigkeit liegt auf der sorgfältigen Recherche sowie der Einordnung komplexer Sachverhalte unter herausfordernden Bedingungen. Als Referent gibt er Einblicke in die Praxis des internationalen Journalismus und zeigt\, welche Anforderungen an glaubwürdige Berichterstattung im digitalen Zeitalter gestellt werden. \nDozent: Matthias Ebert \nAchtung: Der Vortrag ist öffentlich und kann von allen Interessierten besucht werden. \nWorkload: 3 für die vollständige Teilnahme (entspricht 0\,1 CP) \nAnmeldung: Studierende der Hochschule Aalen müssen sich jedoch vorab verbindlich über das SAP-Onlineportal (SoSe26Vort10) anmelden\, damit eine Anrechnung des Workloads erfolgen kann. Für Personen\, die nicht an der Hochschule Aalen studieren\, ist keine Anmeldung erforderlich.
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SUMMARY:Streit macht Wahrheit- Wahrheit macht Streit
DESCRIPTION:Deutscher Evangelischer Hochschultag \n  \nweitere Informationen: Deutscher Evangelischer Hochschultag – Evangelische Hochschule Freiburg
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