Pressemitteilung

Sommerklausur der HAW in Baden-Württemberg: Strategische Weichenstellungen zu KI und digitaler Souveränität

 

Am 9. und 10. Juli 2026 trafen sich die Rektorinnen und Rektoren der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg zu ihrer Sommerklausur in Bad Boll. Im Mittelpunkt standen Zukunftsfragen rund um digitale Souveränität, Künstliche Intelligenz und die weitere strategische Ausrichtung der HAW im Land. 

Pressemitteilung

Sommerklausur der HAW in Baden-Württemberg: Strategische Weichenstellungen zu KI und digitaler Souveränität

 

Am 9. und 10. Juli 2026 trafen sich die Rektorinnen und Rektoren der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg zu ihrer Sommerklausur in Bad Boll. Im Mittelpunkt standen Zukunftsfragen rund um digitale Souveränität, Künstliche Intelligenz und die weitere strategische Ausrichtung der HAW im Land. 

 

In einem Workshop zu Künstlicher Intelligenz und ihren Auswirkungen auf Studium, Verwaltung und Arbeitswelt kamen die Rektorinnen und Rektoren mit Expertinnen und -Experten vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit, dem Stifterverband und aus den eigenen Hochschulen zusammen. Gemeinsam diskutierten sie, wie der Hochschulbetrieb an aktuelle Entwicklungen angepasst werden kann und wie Studierenden optimal auf die zukünftige Arbeitswelt vorbereitet werden. Im Fokus standen unter anderem Fragen wie:

  • Welche Kompetenzen benötigen Absolventinnen und Absolventen in einer von KI geprägten Arbeitswelt?
  • Was benötigen Hochschulleitungen, um KI und die Digitalisierung der Verwaltung zu ermöglichen?
  • Welche gemeinsamen Grundsätze sollte eine hochschulweite Prüfungskultur im Umgang mit KI tragen?

Zugleich wurde jeweils ausgelotet, was jede Hochschule für sich klären muss und wo es Möglichkeiten zu Kooperationen bzw. hochschulübergreifenden Lösungen gibt. Damit setzen die Rektorinnen und Rektoren einen ähnlichen Fokus wie die Kanzlerinnen und Kanzler auf ihrer diesjährigen Sommertagung (s. Neuer Vorstand der HAW-Kanzlerkonferenz setzt auf KI, Innovation und Zusammenarbeit – HAW BW)

Ein weiterer Schwerpunkt der Sommerklausur war die digitale Souveränität der Hochschulen und die Frage, wie sich die HAW in einer zunehmend digitalisierten und von globalen IT-Anbietern geprägten Umgebung langfristig unabhängig, handlungsfähig und zugleich leistungsstark aufstellen können.

„Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sind zentrale Partner für Innovation, Fachkräftesicherung und gesellschaftliche Transformation. Die Sommerklausur bietet Raum, gemeinsam Antworten auf die großen Zukunftsfragen unserer Zeit zu entwickeln – von Künstlicher Intelligenz über digitale Souveränität bis hin zur Stärkung regionaler Innovationsökosysteme“, sagt Prof. Dr. Stephan Trahasch, Vorsitzender der Rektorenkonferenz der HAW in Baden-Württemberg.

Für Prof. Dr. Sabine Rein, Präsidentin der Hochschule Konstanz, und Dr. Ingeborg Mühldorfer, Rektorin der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, war es die letzte Rektorenkonferenz. Mühldorfer war bei ihrem Amtsantritt vor 14 Jahren eine der ersten Frauen in der Konferenz. Heute hat sich das Bild gewandelt: Die Hälfte der 24 HAW in Baden-Württemberg werden von Frauen geleitet.

Mit ihren engen Verbindungen zu Unternehmen, Kommunen und gesellschaftlichen Akteuren leisten die HAW einen wesentlichen Beitrag zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Baden-Württembergs. Die Sommerklausur und die Rektorenkonferenz setzen wichtige Impulse für die strategische Weiterentwicklung dieses erfolgreichen Hochschultyps.

Pressekontakt

Benjamin Peschke

Geschäftsführer
+49 (0)711 995281-60
peschke[at]haw-bw.de