2026-03-23T00:00:00+01:00
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Der vierwöchige E-Learning-Kurs vermittelt praxisnah und tutoriell begleitet die ethischen Herausforderungen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz, um kritisches Bewusstsein zu stärken und digitale Souveränität aktiv erfahrbar zu machen.

Digitalisierung und Anwendungen Künstlicher Intelligenz bestimmen unseren Alltag und durchdringen zunehmend Anwendungs- und Lebensbereiche. Wie selbstverständlich nutzen wir KI-Anwendungen; die Vorteile liegen auf der Hand und sind verführerisch. Die technologischen Entwicklungen werfen ethische Fragen auf: Werden wir von Algorithmen manipuliert? Welche Daten geben wir preis und was geschieht mit ihnen? Wer übernimmt die Verantwortung – für einen menschenwürdigen Umgang im Netz und die Sicherheit unserer Privatsphäre?

Ziel des vierwöchigen E-Learning-Kurses ist es, unter tutorieller Begleitung und mit Unterstützung des kurseigenen Chatbots Ada ethische Fragestellungen der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz zu diskutieren und digitale Souveränität zu fördern. Wir diskutieren nicht nur über KI, sondern nutzen sie, um ihre Chancen und Risiken live zu erleben.

 

Programm:

Die Module behandeln das Thema Digitale Ethik aus unterschiedlicher Perspektive und werden Woche für Woche frei geschaltet.

Modul 1: Dilemma der digitalen Revolution: Wie wollen wir leben?

Die Digitalisierung ist nicht mehr aufzuhalten und greift schon jetzt stark in den Alltag der Menschen ein. Es bedarf ethischer Entscheidungen, um diese Entwicklung zu steuern. Welche Kriterien legen wir zugrunde?

Autor*innen: Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister,
Dr. Claudius Bachmann, Dr. Katharina Ebner, Uni Bonn

Modul 2: Digitale Ethik und Verwaltungshandeln: Herausforderung und Auftrag

Der öffentlichen Verwaltung kommt eine Schlüsselrolle zu: Wie stärkt Digitalisierung das demokratische Gemeinwesen?

Autor: Thomas Staehelin, +zone | Research, Berlin

Modul 3: Meinungsfreiheit und Menschenwürde: Wie gehen wir mit Hate Speech um?

Soziale Netzwerke verändern unser Kommunikationsverhalten: Die eigene Meinung kann in kürzester Zeit weltweit sichtbar werden. Das führt auch zu Beleidigungen und Diskriminierung. Mit Kreativität, Mut und Zivilcourage sollten wir dem entgegenwirken, um die Menschenwürde auch im Netz zu wahren.

Autor: Matteo Riatti, (eh.) Institut für Digitale Ethik, Stuttgart

Modul 4: Wie autonom sind wir wirklich? Verhaltenssteuerung durch digitale Anwendungen

Digitale Angebote sind nicht per se nach demokratischen Kriterien designt; ihre Entwicklung ist primär von ökonomischen Aspekten und dem Kampf um Aufmerksamkeit getrieben. Wie beeinflussen sie unser Verhalten und was können wir tun, um selbstbestimmt zu agieren?

Autor: Thomas Staehelin, +zone | Research, Berlin

Anmeldung unter: LANcloud

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